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Texte zum Träumen und Ratgeber für die Reise: Jeden Dienstag und Freitag sendet der Themendienst bebilderte Berichte sowie Servicetexte rund um das Thema Tourismus. Ostern in Rom, Sommer in Südschweden, Herbst in Kanada und Winter in den Alpen - verreisen lässt es sich das ganze Jahr. Korrespondenten aus aller Welt berichten von sehenswerten Zielen, geben Insider-Tipps und schildern die Sonnen-, aber auch die Schattenseiten von Städten und Landstrichen. Die langen Texte werden täglich ergänzt durch aktuelle Meldungen - etwa über Algenpest an der Adria oder Wasserknappheit auf Mallorca. Vervollständigt wird das Angebot durch Reiserechts-Tipps und die Rubrik «Neues aus den Katalogen» mit Hinweisen zu interessanten Angeboten von Reiseveranstaltern.

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Tourismus/Australien/KORR/
Als erste in Australien die Sonne sehen - Entspannen in Byron Bay
Von Christian Röwekamp, dpa

Byron Bay (dpa/tmn) – Ein lauer Wind streicht durch die Haare. Im
Zwielicht der Morgendämmerung reibt sich so mancher noch den Schlaf aus den Augen. Andere gähnen, sie hatten wohl eine kurze Nacht am Strand. Es ist 5.51 Uhr in der Frühe, eigentlich keine Zeit, zu der Rucksackreisende in Australien schon das Bett verlassen haben. Doch hier am Leuchtturm von Byron Bay im Norden von New South Wales gibt es einen guten Grund dafür. Und fast jeder der zwei Dutzend Teens und Twens auf der Aussichtsplattform hält eine Kamera in der Hand, um ihn einzufangen: den Sonnenaufgang am östlichsten Punkt des Kontinents. Wer ihn miterlebt, darf stolz sagen: Wir haben heute als erste in «Down under» die Sonne gesehen.

   Das außergewöhnliche Erlebnis in aller Herrgottsfrühe sorgt aber nicht alleine dafür, dass jährlich zwei Millionen Touristen in die Region Northern Rivers an der Grenze zu Queensland reisen; 200 000 davon kommen aus dem Ausland. Byron Bay und seine Nachbarn locken mit sportlichen Herausforderungen und stillen Buchten, einem sehr grünen Hinterland voller Nationalparks und nicht zuletzt mit einem relaxten Lebensgefühl. Die Region gilt als Hochburg einer Alternativkultur, zu der viel Esoterik und der Kampf gegen die Welt des Kommerzes gehören.

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Foto: Christian Röwekamp

Außerdem scheint in Byron Bay oft die Sonne: Die Northern Rivers liegen im Übergang zwischen Tropen und kühleren Breiten und sind ein Ganzjahresziel – in Australien gilt das längst nicht für jeden Ort. Da wundert es kaum, dass Byron Bay zuallererst aufgeführt wurde, als die Zeitung «The Australian» im Februar die zehn Kommunen des Kontinents benannte, in die sich ein Umzug am meisten lohnen würde.

Die Uhr zeigt inzwischen 6.04 Uhr - fünf Minuten bis zu dem Moment, auf den alle warten. Noch ist die Sonne nicht da, aber die Wolken über dem Leuchtturm reflektieren bereits ihr Licht. Es wird nicht viel geredet, ein Mann in Shorts und Badelatschen zieht genüsslich an der ersten Zigarette des Tages.

Und dann halten wie auf Kommando zehn junge Leute gleichzeitig ihre Digicams auf Augenhöhe, denn nun taucht er auf aus den Fluten: der gelbrote Feuerball. Schon kurz darauf interessiert er aber nur noch wenig, denn einer der Frühaufsteher hat Delfine nahe der Küste entdeckt. Auch die Schweizer Backpacker, die am Fuß des Leuchtturms Brote schmieren, stürzen zum Rand der Aussichtsplattform.

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Foto: Christian Röwekamp
Bis in die siebziger Jahre war Byron Bay eine typisch australische Kleinstadt. In Farmen und Schlachthöfen verdienten die Männer ihr Geld. Dann kam der Tourismus - und entwickelte sich ganz anders als an der 100 Kilometer weiter nördlich gelegenen Gold Coast in Queensland, wo ein Hochhaus neben dem anderen für die Urlauber gebaut wurde. «Hier wird es nie so werden wie an der Gold Coast», ist die Hotelmanagerin Sarah Johnston aus Byron Bay überzeugt: «Die Leute hier denken grün, sie wählen so und handeln auch entsprechend.»

Auch deshalb ist Byron Bay so beliebt bei den Backpackern, die mit Bullis, alten Kombis, Reisebussen oder per Anhalter an der Ostküste unterwegs sind. Wenn mittags ein Überlandbus in den Ort rollt, stehen die Werber für billige Unterkünfte und Ausflüge schon Schlange an der Haltestelle. Oft heißt es jedoch für Neuankömmlinge als erstes: ab an den Strand. Der Main Beach liegt nur ein paar Schritte vom Ortskern entfernt. Kinder spielen im Sand oder lassen die Pazifikwellen gegen ihre Beine klatschen. Unter den hohen Bäumen an der Promenade dösen derweil Urlauber, die den Schlaf nachholen, den Partys und Pubs in der Nacht zuvor verhindert haben.
 
Wer ausgeruht ist und den Tag lieber mit Aktivitäten verbringt, muss teils tief in die Tasche greifen: 145 Dollar (87 Euro) kostet zum Beispiel ein halbstündiger Tandemflug mit einem Gleitschirm über dem Tallow Beach. Dafür gibt es aber fantastische Ausblicke auf den Kilometer langen Sandstrand, die Surfer und den 1901 gebauten, 118 Meter über dem Meer stehenden Leuchtturm. 50 Kilometer weit auf dem Meer ist Australiens stärkstes Leuchtfeuer nachts zu sehen. Die Optik mit den Spiegeln dreht sich auch tagsüber - stünde sie still, würde sie durch den starken Brennglaseffekt rasch Buschbrände in den Hügeln im Hinterland von Byron Bay auslösen.

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Foto: Christian Röwekamp
Solche Einzelheiten erfährt, wer mit John «Planko» Plankovich und seinem Kumpel «Greeny» zum 60 Dollar (36 Euro) teuren «Kajak fahren zu den Delfinen» aufbricht. In offenen Booten paddeln die Teilnehmer vom Strand aus los und müssen erstmal durch die starke Brandung – T-Shirt und Hose sind schon nach den ersten Metern nass. Manchmal verwandelt «Planko» das Zweierkajak in ein Surfbrett, setzt sich im richtigen Moment auf den Kamm einer Welle und lässt sich und den Gast auf die Küste zutreiben. Delfine sind nicht immer zu sehen, Spaß macht der Ausflug aber auch dann.

Wem das zu abenteuerlich ist, der findet ruhigere Alternativen gleich nebenan – zum Beispiel das Broken Head Nature Reserve, das von einem Parkplatz im Süden Byron Bays aus erreichbar ist. Schmale Pfade führen durch den Küstenregenwald, nach ein paar hundert Metern geht es nur weiter, indem über die glatten Felsen am Wasser geklettert wird. Der Lohn für die Mühen sind einsame Buchten wie Kings Beach und Brays Beach. Wer hier im Schatten der Bäume sein Handtuch ausbreitet, darf sich denken: «Diese Bucht gehört jetzt mir allein.»

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Foto: Christian Röwekamp
Wer im Trubel der Backpacker-Aktivitäten nach Einsamkeit sucht, hat jedoch auch andere Möglichkeiten – zum Beispiel eine Fahrt in die Nationalparks im Hinterland der Küste. Lohnend ist zum Beispiel ein Ausflug in den Nightcap Nationalpark, wo sich die Minyon Falls rund 100 Meter tief in eine Schlucht stürzen. Wie stark die Region auch landwirtschaftlich genutzt wird, zeigt der kleine Ort Dunoon, der sich stolz «Macadamia-Hauptstadt Australiens» nennt. Die Plantagen mit den Nusssträuchern dehnen sich hier aus, so weit das Auge reicht.

Besucher, die von der Alternativ-Szene Australiens in Byron Bay noch zu wenig gespürt haben, müssen auf jeden Fall weiter fahren nach Nimbin - ein kleiner Ort zwischen grünen Hügeln, der seit dem 1973 hier veranstalteten «Aquarius-Festival» sein Image als Aussteigerdorf kultiviert. Hippieveteranen mit langen Bärten und abgewetzten Hosen, barfuß laufende Kinder mit Rastalocken, Frauen in Batikröcken mit langen, verfilzten Haaren – das sind die Menschen, die in Nimbin das Ortsbild beherrschen. Die Geschäfte verkaufen Duftkerzen, Massageöle und Second-Hand-Kleidung, mehrmals am Tag stoppen Kleinbusse mit Backpackern aus Byron Bay, die Nimbin-Tagesausflüge gebucht haben.

Buchstäblich zu den Höhepunkten eines Aufenthalts in der Region Northern Rivers gehört eine Besteigung des 1156 Meter hohen Mount Warning. Der Rest eines einst gewaltigen Vulkans erhielt seinen Namen 1770 vom britischen Entdecker James Cook, der den Berg als Warnung vor den Riffen an der Küste verstand. Die Erstbesteigung im Jahr 1868 dauerte noch dreieinhalb Tage, heutige Touristen schaffen den 4,4 Kilometer langen Weg vom Parkplatz zum Gipfel in etwa zwei Stunden.

Ein schmaler, langsam ansteigender Pfad führt lange durch dichten Regenwald, ehe es 60 Höhenmeter unter dem Gipfel plötzlich sehr steil wird: Ohne die im Fels verankerte Eisenkette zum Festhalten wäre hier für die meisten Wanderer wohl Endstation. Ganz oben reicht der Blick bis zum Meer, falls der Berg nicht mal wieder den Wolkenfänger gibt.

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Karte: Sven-E. Hauschildt

Nach so viel sportlicher Anstrengung bietet Byron Bay am Abend die passende Erholung. Die Kneipen sind voll, im «Beach Hotel» wird in der von Bierdunst durchwaberten Luft zu Rockmusik getanzt. Jongleure zeigen auf der Straße ihre Künste, junge Frauen lassen sich ein paar Schritte weiter die Oberarme mit Henna-Tattoos verzieren. An der Promenade hat jemand eine Gitarre ausgepackt, vor den in Strandnähe geparkten VW-Bullis und Kombis der Backpacker laufen die Gaskocher auf Hochtouren: Nudeln mit Tomatensauce gibt es hier fast überall.

Es ist 18.00 Uhr, die Sonne geht bald unter. Am Wasser sind noch viele Spaziergänger unterwegs, Kinder spielen in der Brandung, der Leuchtturm sendet seine Signale aufs Meer. In einem Bulli mit offener Heckklappe dösen im warmen Abendlicht eine junge Frau im Bikini und ihr Freund in Boxershorts. Sie schlafen auf Vorrat, vielleicht für eine lange Partynacht - vielleicht aber auch, um am Tag darauf sagen zu können: «Wir haben als erste in Australien die Sonne gesehen.»

REISEZIEL: Byron Bay ist der östlichste Ort auf dem australischen Festland und liegt im Norden des Staates New South Wales am Pazifik.

ANREISE UND FORMALITÄTEN: Der nächstgelegene internationale Flughafen ist Brisbane etwa zwei Autostunden (175 Kilometer) weiter nördlich. Dorthin fliegen mehrere Fluggesellschaften von Europa aus, mit Umsteigen in Asien. Näher an Byron Bay liegen die Flughäfen Gold Coast bei Tweed Heads und Ballina. Die australische Qantas und der Billigflieger Jetstar verbinden sie täglich unter anderem mit Sydney. Das für Australien benötigte elektronische Visum wird in der Regel beim Ticketkauf im Reisebüro beantragt. Reisepass nicht vergessen.

KLIMA UND REISEZEIT: Subtropisch warm. Im Sommer (von November bis Februar) Tageshöchstwerte häufig bis 30 Grad, im Winter (Juni bis August) oft bis 22 Grad. Im Sommer kann es manchmal schwül werden.

WÄHRUNG: Ein australischer Dollar kostet etwa 0,60 Euro (Stand: April 2006). Kreditkarten und Reiseschecks werden überall akzeptiert.

 ZEITVERSCHIEBUNG: Je nach Jahreszeit acht bis zehn Stunden voraus.

UNTERKUNFT: Vom Schlafsaal für die vielen Rucksacktouristen bis zum Luxushotel ist alles vorhanden. Die Zahl der Unterkünfte in Byron Bay und Umgebung beträgt nach Angaben von Tourism New South Wales rund 1800. Sie soll in den kommenden Jahren etwa verdoppelt werden.

INFORMATIONEN: Tourism Australia (Broschüren-Tel.: 069/95 09 61 73); Internet: www.australia.com, www.visitnsw.com.au, www.byron-bay.com, www.nimbininfo.com, www.nationalparks.nsw.gov.au. ACHTING: Am kommenden Dienstag (11. April) sendet der Themendienst einen Reisebericht von Horst Heinz Grimm über Porto und das Dourotal.

Tourismus/Kuba/Geld/KORR/
Kuba ohne Dollar - Vor Wechsel in «Devisen-Pesos» informieren
Von Bernd Kubisch, dpa

Havanna (dpa/tmn) - Seit dem 8. November 2004 ist der US-Dollar in Kuba kein Zahlungsmittel mehr. Manche US-Touristen bekamen bereits Probleme, weil sie sich über den seitdem geltenden zehnprozentigen Wertabschlag ihres Dollars beim Umtausch in Konvertible Pesos nicht informiert hatten. Zudem ist längst nicht allen Gästen klar, dass das sozialistische Kuba noch nie in den USA ausgestellte Kreditkarten akzeptiert hat. Kuba-Urlauber sollten diese Regeln kennen, um auf der Insel passendes Geld in der Tasche zu haben.

Der Euro ist - wie die anderen Nicht-US-Währungen - willkommen in staatlichen Banken und Wechselstuben und wird ohne Abschlag gegen die «Devisen-Pesos» getauscht. Auch die meisten Euro-Kreditkarten funktionieren an den wenigen Geldautomaten in Hotels und Kreditinstituten. Direktes Zahlungsmittel ist der starke Euro in einem halben Dutzend Touristenzonen wie Varadero, Cayo Largo, Jardines del Rey (Cayo Coco) und der Region Holguín.

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Foto: Bernd Kubisch

Auch deutsche Urlauber sollten jedoch prüfen, welche Kreditkarte sie mitnehmen. Auf Kuba werden von US-Geldinstituten ausgestellte Karten auch dann nicht anerkannt, wenn sie auf Euro-Basis laufen und in Deutschland ausgegeben wurden - etwa Karten der US-Citibank. Dagegen gibt es mit Kreditkarten auf US-Dollar-Basis, die zum Beispiel von Banken in Mexiko oder Karibikinseln wie Antigua und Barbados stammen, weder Akzeptanz- noch Abschlagsprobleme. Mit ihnen ist bei der Abrechnung ein US-Dollar auch nicht nur 90 Cent, sondern einen vollen Konvertiblen Peso wert, der CUC abgekürzt wird.

«Die Dinger sehen etwas aus wie Monopoly-Geld und sind wohl fast alle frisch gedruckt», sagt Tom Geyer, ein Filmemacher aus Köln. «Ich reise mit wenig Bargeld, ziehe mir Konvertiblen Pesos mit Kreditkarte aus dem Automaten oder lege Karte und Pass am Bankschalter vor.» Die Abrechnung der Kreditkarte in Deutschland enthält später die üblichen Automaten- und Auslandsgebühren - weitere Abschläge gibt es nicht.

Manche Touristen versuchen zwar noch immer, in Devisenläden und Restaurants in der Altstadt von Havanna oder in den Musikcafés in Santiago mit US-Dollar zu bezahlen, wie es seit 1993 üblich war. Ein Kopfschütteln von Kellner und Verkäuferin macht aber klar: Die wohl bekannteste Währung der Welt wird hier nicht mehr akzeptiert. Die Konvertiblen Pesos, von den Insulanern auch «Chavitos» genannt, gab es auch schon früher. Da führte dieser «Dollar-Peso» mit dem Kurs 1:1 jedoch ein Schattendasein. Inzwischen wurde er kräftig nachgedruckt.

Ein Beispiel dafür, was ohne Konvertible Pesos passieren kann, ist auf dem Flughafen von Havanna zu beobachten: Mary und Will aus Los Angeles bieten Passanten ihre letzten Dollar und als Geschenk ein Päckchen Kuba-Kaffee für eine Mini-Summe Konvertibler Pesos an. Die fehlt dem Paar dringend, um die Abfluggebühr zu zahlen und den Flug zu erwischen, der in einer Stunde nach Cancun in Mexiko startet. Die Kalifornier waren von dort aus - wohl wenig vorbereitet und mit einem älteren Reiseführer - zu einem Abstecher auf die Zuckerinsel gereist. Wie tappte das Paar in die Falle? Erstens beträgt die Abfluggebühr nicht mehr 20 Dollar, sondern 25. Zweitens sind es nun eben keine US-Dollar mehr, auch wenn die meisten Kubaner sie noch so nennen.

Mary und Will ist das alles etwas peinlich. «Wir haben erst unser mexikanisches Geld getauscht und dann fast alle Dollar. An den Abschlag haben wir gar nicht gedacht. Nun haben wir noch 45 Devisen-Peso und 5 Dollar. Wir dachten 40 für die Departure Tax und 10 als Reserve für Kaffee und Sandwich», erzählt die Blondine. Am Bankschalter macht die verantwortliche Kubanerin den Amerikanern klar, dass beide Kreditkarten hier nicht gültig seien und es für die 5 Dollar nur 4,50 CUC geben würde. Ein anderer Reisender hilft den beiden schließlich mit etwas Geld aus der Patsche.

«Devisen-Pesos», die außerhalb des Landes wertlos sind, können bei den Wechselstuben am Flughafen in Hartwährung zurückgetauscht werden. Mit der nationalen kubanischen Peso-Währung, in der Löhne und Gehälter sowie Produkte in «normalen» Restaurants und Läden bezahlt werden, machen nur wenige Touristen Bekanntschaft. Urlauber, die Land und Leute näher kennen lernen wollen, tauschen aber einige konvertible Pesos in diese Währung. Der Kurs beträgt dabei 1:26.

Für deutlich weniger als einen Euro gibt es damit acht Glas Rum, vier Glas Fassbier, 26 kleine Softeis oder 130 Busfahrten. Genauso viel kosten in einem Geschäft, in dem mit CUC gezahlt wird, vier Rollen weiches Toilettenpapier, zwei Stück Seife oder zwei Cola.

Informationen: Kubanisches Fremdenverkehrsamt, Kaiserstraße 8, 60311 Frankfurt (Tel.: 069/28 83 22, Internet: www.cubainfo.de).

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