Meldungen

Bauen/Wohnen/Gesundheit/Ratgeber/
Auch Neubauten vor Einzug auf Schimmel prüfen 

Berlin (dpa/tmn) - Immer mehr Neubauten sind nach Angaben des
Verbandes privater Bauherren (VPB) mit Schimmel befallen. Manche Familie dürfte in ihr Haus gar nicht erst einziehen, warnt der Verbraucheschutzverein aus Berlin. Ursache für den Schimmelbefall bei neuen Häusern sei die Feuchtigkeit während des Baus. Häufig stünden die Baustellen auch im Winter monatelang offen. An den nassen Wänden nisteten sich Schimmelsporen ein. Werde dies nicht rechtzeitig erkannt und der Bau geschlossen, könne es zu großflächigen Schäden
kommen.

Auch der Innenausbau kann Probleme machen. Denn besonders Putz und Estrich enthalten viel Wasser, so der VPB. Die Feuchtigkeit schlägt sich im Neubau an kalten Stellen nieder. Um Schäden zu vermeiden, muss konsequent geheizt und gelüftet werden.

Garten/Ernährung/Ratgeber/
Regelmäßige Kontrolle verhindert Läuseplage auf essbaren Pflanzen

Berlin (dpa/tmn) - Eine Blattlausplage auf Gemüse oder Kräutern lässt sich am ehesten durch regelmäßige Kontrolle der Gewächse verhindern. Ehe sich das Ungeziefer rasend schnell vermehrt, lässt sich immer erst eine so genannte Stammmutter auf der Pflanze nieder. Diese muss möglichst rasch entfernt werden, rät der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin.

Krabbeln bereits einige Blattläuse über das Gewächs, sollten sie mit einem Pinsel abgestreift werden. Auf den Einsatz von Präparaten gegen Läuse sollte dagegen bei Pflanzen, die zum Verzehr bestimmt sind, verzichtet werden. Das gilt laut BDG auch für natürliche Mittel wie Brennneseljauche. Diese seien zwar prinzipiell geeignet. Allerdings seien demit behandelte Gewächse erst nach einer gewissen, für Hobbygärtner nur schwer abzuschätzenden Zeit wieder genießbar.

Deshalb besteht bei stark befallenen Gewächsen nach BDG-Angaben nur die Möglichkeit, sie vor dem Verzehr so lange in kaltes Wasser zu tauchen, bis sich die Blattläuse von selbst lösen. Ungenießbar werden essbare Pflanzen in der Regel auch durch heftigen Läusebefall nicht. 

Internet/Computer/Ratgeber/
Neuer Virus tarnt sich als E-Mail von der T-Com

 Bonn (dpa/tmn) - Im Internet ist ein neuer Virus unterwegs. Bei «Download.RY» handelt es sich nach Angaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn um ein so genanntes Trojanisches Pferd. Es ist als Rechnungs-E-Mail der T-Com getarnt. Die Infektion mit «Download.RY» verursacht der Anwender selbst, indem er die an die E-Mail angehängte Datei öffnet. Der Trojaner lädt dann ohne Wissen des Nutzers aus dem Internet ein schadhaftes Programm nach, mit dessen Hilfe sich der Rechner von Unbefugten manipulieren lässt.

Betroffen sind Windows-Rechner. Das Schadensprogramm kann laut dem BSI möglicherweise nicht im laufenden System entfernt werden, weil der Prozess die entsprechende Datei blockiert und Windows das Verzeichnis schützt, in dem sich das Programm befindet.

 Um «Download.RY» vom PC zu entfernen, muss die Systemwiederherstellung von Windows Me/XP deaktiviert werden und der Computer im abgesicherten Modus neu gestartet werden. Anschließend sollte der Rechner mit Hilfe eines aktuellen Anti-Viren-Programms durchsucht und infizierte Dateien gelöscht werden. Zudem müssen die durch den Virus verursachten Einträge aus der Windows-Registrierung entfernt werden.

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