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Fast jeder vierte Jugendliche macht aktiv im Web 2.0 mit
Stuttgart/Bielefeld (dpa/tmn) - Ein Viertel der jugendlichen
Internetnutzer in Deutschland beteiligt sich aktiv im Web 2.0. Die
Jungs sind dabei stärker vertreten als die Mädchen. Das ergab
eine Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbunds
Südwest aus Stuttgart, auf die das Kompetenzzentrum
Technik-Diversity-Chancengleichheit in Bielefeld hinweist.
Laut der Studie stellt jeder dritte männliche Nutzer im Alter von
12 bis 19 Jahren regelmäßig Bilder, Videos oder Musikdateien ins
Netz, schreibt einen Blog oder verfasst Newsgroup-Beiträge.
Dagegen beteiligt sich nur etwa jedes fünfte Mädchen am
«Mitmachweb». Mit 93 Prozent sind mittlerweile fast alle
deutschen Jugendlichen online unterwegs - die meisten von ihnen
mehrmals pro Woche oder täglich.
Für die sogenannte JIM-Studie, deren weitere Ergebnisse Ende
November bekanntgegeben werden, wurden rund 1200 Personen befragt. Das
Kompetenzzentrum in Bielefeld organisiert unter anderem den
jährlichen «Girls' Day», bei dem junge Mädchen
die Arbeitswelt kennen lernen.
Jugend/Bildung/Gesellschaft/
Azubis
arbeiten gern mit
Kollegen aus anderen Ländern zusammen
München (dpa/tmn) - Lehrlinge aus verschiedenen Kulturen
arbeiten
in ihren Betrieben überwiegend gerne zusammen. Das hat eine
Studie
des Deutschen Jugendinstituts ergeben. Befragt wurden Jugendliche, die
in ihrem Betrieb mit Gleichaltrigen zusammenarbeiten, von denen
mindestens ein Elternteil nicht in Deutschland geboren ist. 85 Prozent
der Befragten gaben an, sich gut oder sehr gut mit ihren Kollegen zu
verstehen, die einen anderen kulturellen Hintergrund haben als sie
selbst, teilte das Institut in München mit.
Bei den Migrantenjugendlichen war die Zustimmung mit 90 Prozent etwas
höher als bei den deutschen (81 Prozent). Nur 2 Prozent aller
Befragten erklärten, sie verstünden sich nicht gut.
Diesem
Ergebnis entsprechend wollen insgesamt 83 Prozent der Jugendlichen
generell lieber in einer interkulturell zusammengesetzten Gruppe ihre
Lehre absolvieren. Die befragten Mädchen signalisierten dabei
mit
96 Prozent eine weitaus größere Zustimmung als die
Jungen
(81 Prozent).
Das Jugendinstitut befragte für die Studie 886 Azubis
schriftlich.
Mit 47 Jungen und Mädchen führten Mitarbeiter
persönliche Interviews. Das vom Bundesarbeitsministerium
geförderte Projekt läuft noch bis Ende dieses Jahres.
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