Garten und Umwelt

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Laub aus dem Garten nicht einfach in den Wald karren 

Bonn (dpa/tmn) - Gartenbesitzer dürfen ihr Laub nicht einfach im
nächsten Waldstück entsorgen. Wer dies tut, macht sich strafbar und kann mit einem Bußgeld belegt werden, so die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Bonn. Durch das Verbot soll verhindert werden, dass die artenreichen Waldränder durch fremdes Laub zerstört werden. Am besten werde das Laub in eine windstille Ecke des Gartens zusammengeharkt. Auf diese Weise könne das Laub als Winterquartier für Kleintiere dienen. Laub, das schnell verrottet, könne auch in den Gartenbeeten verteilt werden.

Garten/Ratgeber/
Rasenmäher mit Benzinmotor lohnen erst ab 500 Quadratmeter 

Köln (dpa/tmn) - Beim Kauf eines Rasenmähers sollte nach dem Motto verfahren werden: Die Größe des Gartens bestimmt den Gerätetyp. So ist ein Rasenmäher mit Benzinmotor zwar schnell, doch der Vorteil des starken Motors kommt erst bei Grünflächen mit einer Größe von mindestens 500 Quadratmetern zum Tragen. Darauf weist der TÜV Rheinland in Köln hin.

Als besonders bequem gelten die so genannten Aufsitzrasenmäher, die auch mit nassem und hohem Gras gut zurechtkommen. Allerdings lohnen sich diese Geräte nach Angaben der Experten erst bei Rasenflächen von mindestens 1000 Quadratmetern. Für die meisten Hobbygärtner dürfte von daher ein Elektromäher in Frage kommen. Allerdings haben auch diese Geräte einen Nachteil: Das Stromkabel verfängt sich zum Beispiel in Sträuchern und kann auch unter das Schneidemesser geraten.

Elektro-Rasenmäher mit Akku kommen zwar ohne Kabel aus. Doch ist ihre Reichweite mit einer Akkuladung eher begrenzt. Umweltfreundlich, ohne knatternden Motor oder Kabel kürzen Mäher ohne Antrieb den Rasen. Diese eignen sich allerdings nur für nahezu flache Wiesen ohne größere Steigungen mit einer Gesamtfläche von höchstens 300 Quadratmetern. Dem TÜV zufolge werden im Handel derzeit rund 300 verschiedene Handrasenmäher sowie rund 200 Rasentraktoren angeboten. Verbraucher sollten sich im Handel ausführlich beraten lassen. 

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Welt des Gartens/RUBRIK
Tropenpflanzen vertragen keine Zugluft 

Bonn (dpa/tmn) - Wenn Orchideen, Bromelien und Anthurien im Winter zu kränkeln beginnen, kann Zugluft die Ursache sein. Grundsätzlich behagen den Tropenpflanzen die gleichmäßigen Temperaturen in der Wohnung. Knapp mehr als 20 Grad Celsius während des Tages und höchstens 16 Grad Celsius in der Nacht entsprechen genau ihren Bedürfnissen, erläutert der Zentralverband Gartenbau (ZVG) in Bonn. Wird zum Lüften das Fenster gekippt, an dem die Pflanzen stehen, umströmt sie aber plötzlich kalte Luft.

Besonders schlimm wirkt die Kälte, wenn auch noch Zug hinzukommt. Da es in der Natur keine Zugluft gibt, haben Pflanzen auch keine Strategien, mit ihr umzugehen. Im schlimmsten Fall färben Blüten sich danach dunkel und werden abgeworfen. Oft erscheint die Pflanze aber äußerlich unberührt und reagiert erst später mit mangelndem Wachstum und verkümmerten Blättern. Auch plötzlicher Schädlingsbefall oder Pilzerkrankungen sind ein Zeichen für geschwächte Pflanzen.

Am besten stehen Tropenpflanzen dort, wo gar nicht gelüftet werden muss. Geht das nicht, sollten die Töpfe bei kalten Außentemperaturen vor dem Lüften weggestellt werden oder zumindest einen leichten Schutz bekommen. Oft reicht ein Stück Vlies, das locker über die Pflanzen gelegt wird, um den direkten Angriff der Kälte zu verhindern.

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Zeit für.../RUBRIK
Bei Länge von 15 Zentimetern Efeustecklinge auspflanzen

Berlin (dpa/tmn) - Efeu ist genügsam: Die Ranke gedeiht in fast
jedem Boden und selbst an sehr schattigen Standorten. Die meisten Sorten lassen sich auch vom Laien problemlos aus Stecklingen in einem Glas Wasser ziehen - jetzt ist die Zeit, sie zu entnehmen und an einen geschützten Platz zu pflanzen, erläutert der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde in Berlin. Voraussetzung ist, dass die kleinen Sprossen eine Länge von etwa 15 Zentimetern erreicht haben.

Winterhart ist zum Beispiel die Sorte ”Goldchild”, die einen
gelben Blattrand hat. Wer Efeusträucher (Hedera helix) im eigenen
Garten pflanzen möchte, muss keinen großen Aufwand betreiben. Eines sollten Hobbygärtner laut den Gartenfreunden aber beachten: Die Spitzen müssen regelmäßig geschnitten werden, damit das Immergrün nicht zu sehr wuchert.

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