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«Unter
Schutzatmosphäre» verpackte Ware unbedenklich
München (dpa/tmn) - Ware mit dem Kennzeichen «unter
Schutzatmosphäre verpackt» ist grundsätzlich
unbedenklich. Solche Produkte bleiben bei Transport und Lagerung
länger frisch, erläutert die Verbraucherzentrale Bayern in
München. Frischfleisch behalte seine Farbe, und Kartoffelchips
blieben knusprig. Bakterien und andere Verderbniserreger können
sich nicht oder nur langsam
vermehren.
In einer Schutzatmosphäre werde die Raumluft durch Gemische aus
Sauerstoff, Kohlendioxid und Stickstoffverbindungen ersetzt. Je nach
Lebensmittel benutzen die Hersteller unterschiedliche Gemische.
Unbegrenzt ist die Haltbarkeit aber dadurch nicht: Nach und nach kommen
den Verbraucherschützern zufolge immer mehr Aromastoffe abhanden.
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Küche mit
Köpfchen/RUBRIK
Bei frischen Hagebutten
auch Samen entfernen
Bonn (dpa/tmn) - Wer frische Hagebutten in der Küche verarbeiten
will, sollte nicht nur Blütenansatz und Stiele entfernen. Auch die
haarigen Samen im Inneren der Fruchtkapsel gehören herausgenommen,
erläutert der Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn. Sie reizen
Haut und Schleimhäute und sind daher nicht zum rohen Verzehr
geeignet. Um sich diese Arbeit zu ersparen, können Verbraucher die
roten, rundlich bis ovalen Früchte auch in etwas Wasser weich
garen und sie dann durch ein Passiersieb mit feinen Löchern
streichen.
Hagebutten sind von September an reif. Sie können geerntet werden,
wenn ihre Schale auf leichten Fingerdruck etwas nachgibt und die
Früchte sich leicht pflücken lassen. Hagebuttenmark
verfeinert pikante und süße Soßen zu Fleisch- und
Schmorgerichten, Wild, Gebäck oder Nachspeisen. Das Wildobst
eignet sich laut aid auch für Chutneys, Konfitüren oder
Liköre.
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