Auto
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Auto/Ratgeber/
Inspektion in
Markenwerkstatt kann sich lohnen
Stuttgart (dpa/tmn) - Für Autofahrer kann es sich lohnen, ihren
Neuwagen in den ersten Monaten penibel nach den Herstellervorgaben in
einer Markenwerkstatt warten zu lassen. Das ist zum Beispiel dann der
Fall, wenn der Hersteller seine Gewährleistung an die
Einhaltung solcher Inspektionstermine knüpft, sagt Rainer
Hillgärtner vom Auto Club Europa (ACE) in Stuttgart.
Unabhängig von der tatsächlichen Laufleistung des
Autos sollte ein empfohlener Inspektionstermin dann
auch wie verlangt eingehalten werden, rät der ACE-Sprecher.
Ist der Neuwagen aber aus der gesetzlichen Gewährleistungsfrist
von zwei Jahren heraus, empfiehlt Hillgärtner, für
die Inspektion
stärker ökonomische Gesichtspunkte zu
berücksichtigen. So mache es finanziell einen erheblichen
Unterschied, den Wagen in einem freien Meisterbetrieb statt in der
Markenwerkstatt durchsehen zu lassen. Autofahrer könnten sich
dann auch mehr nach ihren gefahrenen Kilometern richten.
Auch für nur wenig bewegte Autos sei aus
Sicherheitsgründen ein
gründlicher Check pro Jahr - etwa vor der Fahrt in den Urlaub
oder im Frühjahr - allerdings angebracht. Auf jeden Fall
eingehalten werden sollten die vom Hersteller empfohlenen Termine
für den Wechsel der Bremsflüssigkeit und den Tausch
des Zahnriemens.
Auto/Verkehr/Kinder/
Kinder auch
im Oldtimer im Kindersitz unterbringen
Stuttgart (dpa/tmn) - Kinder unter drei Jahren müssen auch bei
Fahrten im Oldtimer mit geeigneten Rückhaltesystemen gesichert
werden. Sind in einem historischen Fahrzeug keine Sicherheitsgurte
vorhanden, um damit einen Kindersitz zu befestigen, dürfen
Kinder
nicht mitfahren. Darauf weist der Auto Club Europa (ACE) in Stuttgart
hin. Ist das Kind älter als drei Jahre, darf es in einem
Fahrzeug
ohne vorhandenen Gurte laut ACE immerhin auf der Rückbank
mitfahren. Ab zwölf Jahren sei es einem Erwachsenen
gleichgestellt
und dürfe außer auf dem Fahrersitz auf jedem
gurtlosen Platz
mit auf Tour.
Wer Kinder ins Oldtimer-Hobby einbeziehen möchte, sollte seinen
Oldie mit Gurten nachrüsten, empfiehlt der ACE. Die
Rückhaltesysteme sind seit Mitte der 70er Jahre in Deutschland
für Neuwagen vorgeschrieben und bei Unfällen nicht
nur
für Kinder lebensrettend.
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Aus zweiter Hand/RUBRIK
Klassiker
unter den Spaßmobilen - Der Mazda MX-5
München (dpa/tmn) - Ein japanisches Auto mit dem Zeug zum
Klassiker und schon jetzt mit Kult-Status - da gibt nur ein einziges
Modell: den MX-5 von Mazda. Doch weil immer noch viele frühe
Exemplare des kompakten Roadsters unterwegs sind, ist es schon ein
wenig überraschend, dass dieses Auto bereits vor rund 20
Jahren erstmals in Erscheinung trat. Damit gab Mazda auch den
Anstoß zu jenem Roadster- und Cabrio-Boom, der durch die
90er-Jahre anhielt, und noch nicht zu Ende ist. So ganz nebenbei ist
der MX-5 aber auch ein Gebrauchtwagen, über den in der
Pannenstatistik des ADAC in München nicht sonderlich viel
Auffälliges zu finden.
Eine Schwachstelle teilt sich ein MX-5 mit jedem anderen
Cabrio: Interessenten sollten den Inneraum genau in Augenschein
nehmen - ist das Verdeck nicht gänzlich dicht, kann sich dort
Feuchtigkeit sammeln und zu Schäden führen. Die
meisten vom ADAC festgehaltenen möglichen Macken betreffen
Fahrzeuge bis zum Jahr 2000: So gab es bei Modellen bis zum Baujahr
1993 überhitzte Motoren und durchgebrannte
Zylinderkopfdichtungen. Nachgerüstete Wegfahrsperren sorgten
bis zum Baujahr 1994 für Ärger. Defekte
Lüfter stehen für das Jahr 1997, defekte
Zündspulen für 1999 und 2000.
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| Foto: Mazda |
Auf dem Markt erschien der MX-5 zunächst in den USA, manche
dieser frühen Modelle aus dem Jahr 1989 fanden auch den Weg
nach Europa. In Deutschland wurde der Roadster im Frühjahr
1990 eingeführt. Diese erste Ausführung mit den
typischen Klappscheinwerfern wurde 1998 im Rahmen eines Modellwechsels
durch die Version mit herkömmlichen Leuchten
abgelöst. Ende 2005 kam der neue MX-5 auf den Markt, den es
seit Ende 2006 auch mit einem klappbaren festen Dach als
Roadster-Coupé gibt.
Im Hinblick auf die Motoren bestimmen in erster Linie das Baujahr
und die Modellgeneration die Auswahl. Frühe Modelle
gab es mit
zunächst 85 kW/115 PS, später auch mit 96 kW/131 PS
oder als
Einstiegsmodell mit 66 kW/90 PS. In der jüngsten Generation
geht es mit 93 kW/126 PS los, die Spitze bilden Benziner mit 118 kW/160
PS. Diesel gibt es für den Roadster traditionell nicht.
Ein MX-5 16V aus dem Jahr 1997 sollte laut Schwacke-Liste für
etwa 5300 Euro zu bekommen sein. Ein MX-5 1.6i 16V Memories aus dem
Jahr 2004 wird mit rund 12 300 Euro gehandelt. Knapp 20 000 Euro sind
für einen MX-5 2.0 MZR Expression aus dem Baujahr
2007 einzuplanen.
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